Referenzprojekte, Mehrfamilienhäuser, Gewerbegebäude mit Solarstrom


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Hombrechtikon: 24 Wohnungen energetisch saniert

«Ich freue mich, zusammen mit SEL Neuland zu betreten. Der Lernprozess ist eine Investition, er erfordert beidseits offene Kommunikation, viel Vertrauen und eine gewisse Fehlertoleranz. Aber: Pionierarbeit ist spannend.»
– Rudolf Bärfuss, Bauherr

Parteien

24

Eigenverbrauchsgrad
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Verhältnis zwischen Photovoltaik Gesamtproduktion und Eigenverbrauch (Wert seit Messbeginn)

27%

Eigenverbrauch
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Wert seit Messbeginn

Autarkiegrad
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Anteil Eigenverbrauch am Gesamtverbrauch (Wert seit Messbeginn)

30%

Die Mieterinnen und Mieter am Neuhofweg 2, 4, 6 und 8 in Hombrechtikon leben gut: Ihre Wohnungen aus den 60er Jahren sind jetzt energetisch top saniert - und sie zahlen immer noch einen fairen Mietpreis. Mit diesem Projekt ist es gelungen, die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit zu realisieren: Es ist umweltschonend, sozialverträglich und wirtschaftlich.

Bauherr Rudolf Bärfuss und Familie wollten bei der Totalsanierung der beiden Mehrfamilienhäuser auch energetisch etwas Fortschrittliches realisieren. Die Mieterinnen und Mieter und die Umwelt sollten profitieren. Also setzte er nicht auf eine 08/15-Renovation, sondern machte eine umfassende Sanierung mit Schwergewicht auf substanzielle energetische Verbesserungen - mit intelligenter Messung und Steuerung von SEL.

Die Gebäudehülle wurde umfassend und sorgfältig gedämmt: Fassadendämmung mit 18 cm Eco-Glaswolle (zu 80 % aus Altglas), Dämmung von Kellerdecke und Estrichboden, neue freistehende grosse Balkone, neue Fenster, neue Türen. Die alten Ölheizungen wurden durch moderne Wärmepumpen mit Erdsonden ersetzt. Auf die Dächer kam je eine Photovoltaik-Anlage und auch die nach Süden ausgerichteten neuen Balkone sind jetzt mit bifazialen PV-Panels ausgestattet. PV-Balkone sind noch relativ teuer, aber gerade im Winter sehr effektiv.

Der ZEV (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch) erweist sich auch hier als clevere und wirtschaftliche Lösung für Sanierungen. Mieterinnen und Mieter beziehen dank ZEV günstig eigenen Solarstrom. Die Steuerung von SEL misst und verrechnet nicht nur den Stromverbrauch, sondern optimiert auch die Wärmeerzeugung: Die Wärmepumpe erhält von SEL Einschaltbefehle, wenn mehr Solarstrom produziert wird, als das Gebäude verbraucht.

Alles in allem ist dieses Projekt ein super Beispiel für eine nachhaltige energetische Sanierung - und für SEL ist es das erste Projekt, bei dem wir die Stromrechnung halbjährlich direkt an die Verbraucherinnen und Verbraucher schicken.

Für die Sanierung wurde keinem einzigen Mieter gekündigt. Einige kündigten von sich aus, die anderen blieben in ihren Wohnungen. Alle Verbleibenden konnten dank intensiver Kommunikation überzeugt werden, ihre Wohnungen für die kurze Intensivphase der Innensanierung mit neuen Küchen, Bädern und Steigleitungen (5 Wochen) vollständig zu räumen. Dank etappenweisem Vorgehen konnten mit temporären Ersatzwohnungen für alle pragmatische massgeschneiderte Übergangslösungen gefunden werden.

Nutzen

  • Emissionsfreie Energieversorgung mit Solarstrom & Wärmepumpenheizung
  • Reduktion der Heizkosten 
  • Geringere Abhängigkeit von steigenden Strompreisen
  • Erträge durch Verkauf von Solarstromüberschüssen an EKZ sowie Handel von HKN an der Strombörse
  • Nachhaltiger Umgang mit Energie dank Verbrauchsmonitoring via SEL-Web-App
  • Direkte Rechnungsstellung der Stromkosten an die Mieterinnen und Mieter durch SEL

Eingesetzte SEL-Module

Messung und Verrechnung

28 Stromzähler, 164 Wärme- und Wasserzähler. Abrechnung über das SEL-Kundenportal

Optimierung Wärmeerzeugung

Die 2 Wärmepumpen und die Elektroeinsätze in den Warmwasserspeichern erhalten von SEL Einschaltbefehle bei Solarüberschuss.

Photovoltaik

Die Produktion der PV-Anlage wird im SEL-Kundenportal visualisiert.

Beteiligte Unternehmen

Architekten: Roos Architekten GmbH , Rapperswil und Affoltern a. A.

Energieplaner: Schubiger Energie-Dämmtechnik , Uznach

«Ich freue mich, zusammen mit SEL Neuland zu betreten. Der Lernprozess ist eine Investition, er erfordert beidseits offene Kommunikation, viel Vertrauen und eine gewisse Fehlertoleranz. Aber: Pionierarbeit ist spannend.»
– Rudolf Bärfuss, Bauherr

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