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Vers la vue d'ensemble

Nielsenstrasse Buchrain: Wenn Bestandsbauten und Neubau gemeinsam Solarstrom nutzen

«Eine spannende und innovative Areal-Zusammenschlusslösung zwischen Bestand und Neubau, welche Sinn macht!»
– Marco Derungs, Leiter Immobilienmanagement, Schmid Immobilien AG

Membres

70

Taux d’auto-consommation
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Part de production consommée localement par rapport à la production photovoltaique totale" (Valeur depuis le début des mesures)

60%

Taux d’auto-suffisance
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Part de production consommée localement par rapport à la consommation totale (Valeur depuis le début des mesures)

35%

An der Nielsenstrasse in Buchrain zeigt sich: Ein Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) gelingt auch dort, wo Neubau und Bestandsbauten aufeinandertreffen. Rund 70 Parteien – Stockwerkeigentümer:innen sowie Mieter:innen aus bestehenden Häusern und Käufer:innen des Neubaus – nutzen heute gemeinsam Solarstrom vom eigenen Dach.

Ausgangslage: Zwei Welten, eine Vision

Die Nielsenstrasse 16 entstand als Neubau – geplant und realisiert durch Schmid Immobilien AG . Die angrenzenden Häuser sind Bestandsbauten. Ihre Stockwerkeigentümer:innen erkannten früh das Potenzial: Gemeinsam lässt sich ein ZEV mit mehreren Photovoltaikanlagen realisieren, von dem alle profitieren.

Die Herausforderung lag nicht primär in der Technik, sondern in der Koordination. Die strukturierten Planungsabläufe des Neubaus mit den Wünschen und Entscheidungsprozessen mehrerer Stockwerkeigentümergemeinschaften unter einen Hut zu bringen – das erfordert Erfahrung und klare Kommunikation.

Smart Energy Link (SEL) begleitete diesen Prozess von Anfang an. Für die Bestandsbauten startete SEL mit einer Machbarkeitsstudie und einer Präsentation vor der Eigentümerschaft – auf deren Basis sie der Umsetzung zustimmten. Die bestehende Messung von Strom, Wärme und Wasser wurde ins SEL-System integriert und wird seither über SEL abgerechnet. Beim Neubau war SEL von Beginn an Teil der Planung: Messung und Verrechnung aller Medien wurden direkt
über SEL konzipiert und umgesetzt.

Warum ein Areal-ZEV – und kein virtueller ZEV?

Die Entscheidung für einen ZEV statt eines virtuellen ZEV (vZEV) war wirtschaftlich
begründet: Die Messgebühren eines vZEV hätten die Rentabilität zu stark reduziert. Der
gemeinsame Netzanschluss im Einstellhallenbereich bot hingegen die ideale Voraussetzung
für einen Areal-ZEV – technisch sauber, wirtschaftlich überzeugend.

Was dieses Projekt besonders macht

An der Nielsenstrasse wurden zwei Welten verbunden: die strukturierte Welt des Neubaus
und die organisch gewachsenen Strukturen bestehender Stockwerkeigentümergemeinschaften. Rund 70 Parteien produzieren heute gemeinsam Strom, laden ihre Elektrofahrzeuge intelligent in der Einstellhalle und profitieren von tieferen Energiekosten.

Nutzen für Eigentümer:innen und Bewohnende

  • Günstigerer Solarstrom vom eigenen Dach für alle Parteien
  • Intelligentes Lademanagement für Elektrofahrzeuge in der Einstellhalle
  • Wertsteigerung der Liegenschaften durch moderne Energieinfrastruktur
  • Effiziente Wärme- und Wasserabrechnung durch SEL
  • Transparente Abrechnung über das SEL-Kundenportal 

Eingesetzte SEL-Module

  • Messung und Verrechnung – Strom, Wärme und Wasser für Neu- und
  • Bestandesbauten
  • PV – Eigenverbrauch optimieren, Solarstrom für alle Parteien nutzbar machen
  • Elektromobilität – intelligentes Lastmanagement in der Einstellhalle

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– Marco Derungs, Leiter Immobilienmanagement, Schmid Immobilien AG

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