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29. mai 2026

Resilienz im Alltag – warum wir als Team in uns investieren

Was macht ein Team stark – auch wenn es anspruchsvoll wird? Wir haben zwei Halbtage lang in uns investiert: in Resilienz, Stressbewältigung und Zukunftsorientierung. Ein Einblick in unsere Teamkultur und warum wir das für genauso wichtig halten wie die Arbeit an unseren Produkten.

Die Energiewende passiert nicht von selbst. Sie braucht Menschen, die auch dann handlungsfähig bleiben, wenn es komplex wird. Genau deshalb haben wir uns als Team Zeit genommen – für zwei Halbtage rund um das Thema Resilienz.

Was ist Resilienz überhaupt?

Resilienz ist keine Eigenschaft, die man hat oder nicht hat. Es ist eine Fähigkeit – und sie lässt sich trainieren. Das Modell der 7 Schlüssel beschreibt sie als Zusammenspiel aus Akzeptanz, Optimismus, Lösungsorientierung, Verantwortung, Selbstmanagement, Beziehungsgestaltung und Zukunftsorientierung.

Was alle sieben gemeinsam haben: Sie helfen, in der Phase der Unordnung nicht steckenzubleiben – sondern zur Neuordnung zu finden.

Teil 1: Die 7 Schlüssel der Resilienz

Im ersten Halbtag sind wir tief in die sieben Schlüssel eingetaucht. Jeder einzelne ist für sich wirksam – zusammen bilden sie ein ganzheitliches Fundament. Akzeptanz als Voraussetzung für Veränderung. Optimismus als bewusst eingesetzte Ressource. Lösungsorientierung statt Problemfokus. Verantwortung übernehmen statt Opferrolle. Selbstmanagement im Alltag. Beziehungen als Kraftquelle. Und schliesslich: die Fähigkeit, die eigene Zukunft aktiv zu gestalten.

Nicht als Checkliste – sondern als Haltung.

Teil 2: Stress verstehen, Zukunft gestalten

Der zweite Halbtag war zweigeteilt. Zuerst haben wir uns mit Stress auseinandergesetzt – mit einer persönlichen Stressanalyse, die ehrlich und manchmal überraschend war. Was sind meine Stressoren? Wie reagiere ich darauf? Welche Strategien helfen mir – problemzentriert, vorsorglich oder emotionszentriert?

Stress ist kein Zeichen von Schwäche. Er ist ein Signal. Und wer ihn kennt, kann bewusster damit umgehen.

Der zweite Teil des Halbtags gehörte der Zukunftsorientierung als Ressource.

„Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten." – Willy Brandt

Wir haben mit der Zielkorridor-Methode von Stephen Gilligan gearbeitet. Kein starres Ziel, das Druck erzeugt. Sondern eine Richtung – offen genug für das Unvorhergesehene, konkret genug für echte Orientierung. Jede und jeder im Team hat eine eigene Intention formuliert: Wohin soll sich mein Erleben in meiner Rolle bei SEL entwickeln?

Das war keine Übung auf dem Papier. Es war ein echter Moment der Ausrichtung.

Warum das zu SEL passt

Wir bauen Lösungen, die Gebäude zukunftsfähig machen. Das gelingt nur mit einem Team, das selbst zukunftsfähig denkt und handelt. Wir verstehen uns als lernende Organisation – weil persönliche Entwicklung und sinnvolle Arbeit für uns zusammengehören. Resilienz ist für uns kein HR-Schlagwort – sondern eine Haltung, die wir bewusst pflegen. Was uns antreibt und wie wir zusammenarbeiten, erfährst du auf unserer Jobs- und Kulturseite.

Wir wachsen – und suchen Menschen, die diese Haltung teilen. Schau dir unsere offenen Stellen an.

Ein grossess Merci

Ein grosses Dankeschön geht an Dina Buchs von Buchs Partners  – für zwei inspirierende, praxisnahe Halbtage, die bei uns etwas bewegt haben.

Und ein Dank gilt auch Tobias Stahel und der gesamten Geschäftsleitung von SEL. Eine Geschäftsleitung prägt eine Kultur nicht alleine – aber sie schafft die Voraussetzungen dafür und lebt sie vor. Dass solche Investitionen in das Team bei SEL selbstverständlich sind, ist kein Zufall.

👀 ➡️ Neugierig, wie sich diese Kultur im Alltag anfühlt? Dann wirf einen Blick hinter die Kulissen von SEL und endecke offene Stellen. 


Fermer