Références


Vers la vue d'ensemble

Der Schlossherr setzt auf Solarstrom

Dass historisch nicht veraltet heisst, zeigt der Schlosspark von Courgevaux exemplarisch: SEL hat in einer Studie aufgezeigt, wie aus dem Schlosspark ein Kraftwerk wird, das mehr Strom produziert, als es verbraucht.

Die Geschichte des Schlossparks in Courgevaux reicht mehr als 300 Jahre zurück. Der aktuelle Umbau und die Erweiterung durch die Wohnwerk AG nimmt Bezug und Rücksicht auf diese Geschichte. Die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner werden in einer wunderschönen historischen Umgebung leben – dank der modulare Lösung von Smart Energy Link (SEL) sind ihre Gebäude jedoch modern und auf dem neuesten Stand der Technik.

Eine Vision wird wahr: Der Schlosspark wird zum Kraftwerk

Architekt Jann Fahrni, Initiant des Schlossparks, hatte einen Wunsch – war sich allerdings nicht sicher, ob es sich nicht eher um einen Traum handle: Der Schlosspark soll zur Null-Energie-Siedlung werden. Smart Energy Link konnte mithilfe einer Machbarkeitsstudie aufzeigen, dass und auf welchem Weg dieses Ziel realisierbar ist. Die Berechnungen haben gezeigt, dass es effizienter und wirtschaftlicher ist, lediglich auf den Dächern der beiden Neubauten «Scheune» und «Cottage» Solarpaneele zu installieren. Diese beiden Anlagen produzieren in einem Jahr rund 110’000 Kilowattstunden Strom, der jährliche Verbrauch wird auf 90’000 Kilowattstunden geschätzt.

Die vier Gebäude des Schlossparks werden dank der Solaranlage zu einem eigenständigen Kraftwerk. Die SEL-Lösung sorgt dafür, dass der selbst produzierte Strom zu einem möglichst grossen Teil innerhalb des Areals auch selber konsumiert wird. Dank der Einbindung von weiteren Verbrauchern wie den vier Wärmepumpen und mehreren Ladestationen für Elektroautos lässt sich die Rendite der PV-Anlage optimieren.

Bewohner profitieren von intelligentem Energiemanagement

Die Bewohnerinnen und Bewohner profitieren dank dieser Lösung nicht nur von Solar-Ökostrom, sondern auch von einem tieferen Tarif für den intern produzierten Strom. Ein einfaches und übersichtliches Kundenportal bietet ihnen stets den Überblick über ihren Stromverbrauch und den Strommix. Sämtliche Informationen sind in Echtzeit abrufbar: Sie sehen, wann am meisten Solarstrom zur Verfügung steht und es sich lohnt, Verbraucher wie Spül- oder Waschmaschine laufen zu lassen, den Tumbler einzuschalten oder das Elektroauto in der Tiefgarage zu laden. Bei den Elektroautos übernimmt das SEL-System das Lademanagement: Es schaut, dass möglichst viel Solar- und möglichst wenig Netzstrom geladen wird und keine unnötigen, teuren Lastspitzen entstehen. 

Im System integriert sind vier Wärmepumpen. Diese sorgen für warmes Wasser und heizen sämtliche Gebäude im Winter und kühlen sie im Sommer. Sie werden vom SEL-System vollautomatisch angesteuert, wenn mehr Strom produziert als verbraucht wird. Dabei muss nie auf den gewohnten Komfort verzichtet werden: Reicht der eigene Strom nicht aus werden die Lücken mit Netzstrom geschlossen. Das Energiemanagement von Smart Energy Link sorgt jedoch dafür, dass diese Lücken möglichst klein sind: Auf diese Weise wird der Schlosspark zum rentablen Solarkraftwerk.


Fermer